“Die Akzeptanz ist größer geworden”

 

Vor zehn Jahren eröffnete Dorothee Brinkmann ihre Heilpraktikerpraxis in Ankum

Ankum (wa/s.) – Vor zehn Jahren eröffnete die Heilpraktikerin Dotothee Brinkmann an der Bersenbrücker Straße 7 in Bersenbrück ihre eigene Praxis. Nachdem sie am Institut für Phytotherapie in Berlin eine dreijährige Ausbildung u.a. in den Bereichen Pflanzenheilkunde, TCM (Traditionelle Chinesische Medizin), Homöopathie und Augendiagnose erfolgreich abgeschlossen hatte und anschließend verschiedene Assistenzen und Fortbildungen in der Bundeshauptstadt absolvierte, zog es sie 2008 “zurück aufs Land”. In der Physiotherapiepraxis von Igor Gabich (li.) fand sie einen geeigneten Praxisraum und ihr Vermieter gartulierte ihr zum Jubiläum ebenso wie Ankums Bürgermeister Detert Brummer-Bange (re.).

Nach der kleinen Feierstunde nutzten wir die Gelegenheit, um uns mit Dorothee Brinkmann, die unter der Rufnummer 05462/ 886109 zu erreichen ist und deren Internetseite unter www. brinkmannhp.de zu finden ist, zu unterhalten. Lesen Sie unser Interview im Wortlaut.

 

Volltreffer: Steht die Naturheilkunde nicht im Widerspruch zur Schulmedizin?

Dorothee Brinkmann: In keinster Weise, bei bestimmten Krankheitsbildern ist die Naturheilkunde eine echte Alternative zur schulmedizinischen Herangehensweise. In anderen Fällen ist sie eine sehr gute Möglichkeit, zusätzlich zu begleiten und so die Lebensqualität zu verbessern. Insgesamt wäre es wünschenswert, wenn beide Disziplinen noch mehr zusammenarbeiten würden.

 

Volltreffer: Hat sich die Akzeptanz dessen, was Sie tun, in den letzen zehn Jahren verändert?

Dorothee Brinkmann: Das spüre ich auf jeden Fall! Dabei kommen Menschen aus den unterschiedlichsten Gründen zu mir. Es gibt beispielsweise Kranke, die mit schulmedizinischen Methoden keine erfolgreiche Behandlungen mehr erfahren, also probieren sie die Naturheilkunde aus. Auf der anderen Seite gibt es auch Menschen, die der Schulmedizin grundsätzlich skeptisch gegenüber stehen und sich von mir Heilung oder Linderung versprechen.

 

Volltreffer: Sie bieten neben der Pflanzenheilkunde u.a. auch Akupunktur und Schröpfen sowie die Behandlung mit Blutegeln an. Können Sie uns dazu etwas sagen?

Dorothee Brinkmann: Für jeden Patienten werden bei jeder Verordnung ganz individuell auf ihn zugeschnittene Rezepturen erstellt, die in der Apotheke angefertigt werden, so dass auf sanfte Weise die Regulations- und Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt  werden. Richtig eingesetzt, geht die Wirkung von Pflanzen weit über die reine Symptombeseitigung hinaus und ihre Einsatzmöglichkeiten sindüberaus vielfältig. Mit Akupunktur und Schröpfen behandele ich beispielsweise Beschwerden des Bewegungsapparates, Schwindel und Kopfschmerzen. Das Ansetzen von Blutegeln eignet sich unter anderem bei Arthrose.

 

Volltreffer: Jetzt führen Sie seit stolzen zehn Jahren ihre eigene Praxis. Was ist das Schöne an Ihrer Arbeit?

Dorothee Brinkmann: Eindeutig die große Vielseitigkeit und die ständige Weiterentwicklung. Jeder Patient bringt etwas Anderes mit und je größer die eigene Kompetenz desto zahlreicher sind die Möglichkeiten zu behandeln. So beschäftige ich mich seit einiger Zeit verstärkt mit dem Feld der Psychotherapie, da in der Praxis die Bereiche Krisenmanagement und Lebenshilfe zunehmend an Relevanz gewinnen.

 

Volltreffer: Danke für das aufschlussreiche Gespräch und weiterhin viel Erfolg!