Zu Besuch bei fleißgen Helfern

 

Mitglieder der Essener CDA informierten sich beim DRK

Essen (cs) – Über die Organisation, Aufgaben und Einsätze des Deutschen Roten Kreuzes informierten sich Vertreter der Christlich-Demokratischen Arbeitnehmerschaft (CDA) bei der DRK-Bereitschaft in Essen. Nach einem Rundgang durch die Räumlichkeiten und Begutachtung der Gerätschaften gab Bereitschaftsleiter Maik Lübbe einen Überblick zum Aufbau der Einrichtungen und seinem Team.

Wie die Delegation erfuhr, wurde die Essener Bereitschaft 1962 gegründet, sie zählt heute rund fünfzig Mitglieder und eine starke Jugendabteilung.  Gemeinsam werden  jährlich knapp 5.000 Helferstunden in den unterschiedlichsten Bereichen, häufig auch außerhalb des Rettungswesens, geleistet. Hauptaufgaben sind die Blutspendetermine mit über 1000 Spendern, die Aus- und Weiterbildung sowie Erste-Hilfe-Kurse und die Unterstützung bei der Flüchtlingshilfe. Allein 2017 wurden 87 Veranstaltungen unterstützt und 462 Alarme ausgelöst.

Themen der sich anschließenden Diskussion waren die Zunahme an Beleidigungen und Übergriffen auf das Rettungsdienst-personal. Zum Thema “digitaler Arzt” nahm der CDA-Kreisvorsitzende Andreas Uhlhorn deutlich Stellung: “Der Hausarzt muss bleiben!” Das persönliche Gespräch sei nicht durch einen digitalen Arzt zu ersetzen, er könne nur ein zusätzliches medizinisches Instrument sein.

Als Delegierte für die Landestagung der CDA in Lüneburg wurden Ludger Stallmann aus Garrel, Heinz Kessen aus Löningen, Josef Holtvogt aus Emstek sowie Otto Markus und der Kreisvorsitzende Andreas Uhlhorn, beide aus Essen, gewählt.

Unser Foto zeigt Maik Lübbe, Jonas Griesehop (DRK), Heinz Kessen, Andreas Uhlhorn, Josef Holtvogt, Otto Markus, Karsten Klinker, Tobias Eckholt und Markus Tapken (DRK, v. li.).

Foto: cs